Aktuelles


 

Nächstes Treffen aller Interessierten zum Austausch oder zum Neustart

am Mittwoch, den 10. Oktober 2018 um 19.00 Uhr im Sportpark Grasbrunn

Herzliche Einladung!

 

Für Fragen erreichen Sie uns unter  Telefon: 08106 / 30 35 40 oder über unsere Emailadresse: info(at)helferkreis-grasbrunn-vaterstetten.de

 


Wir suchen eine Betreuung!

 

Wir suchen für eine junge nigerianische Frau eine weibliche Person als Betreuung oder Begleitung. Die Dame wohnt in Grasbrunn (im Ortsteil Grasbrunn). Es wäre toll, wenn sie jemanden an ihrer Seite hätte, der ihr bei Fragen rund um die Organisation ihres Lebens in Deutschland Hilfe zur Selbsthilfe leisten könnte und der sie ein bisschen auf den Weg bringt. Der Aufwand wäre 1-2 Stunden alle 1-2 Wochen, je nach Einsatzbereitschaft, und es gibt immer Unterstützung bei Bedarf.

 

 

 

 

Interessiert? Bitte melden Sie sich bei friederike.netter(at)gmx.de für genauere Informationen.

 



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Interview aus dem Hallo über die Arbeit unseres Helferkreises
Wir danken dem Hallo für die Bereitstellung des Textes
2018-05-12-Helferkreis_Hallo.pdf
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Wir suchen einen Helfer!
Ich will helfen! Gerne! Wir suchen aktuell jemanden, der einem afghanischen Mann helfen kann.
Was muss ich tun? Der Mann braucht Unterstützung bei seinen Arztangelegenheiten und beim Umgang mit Behörden.
Muss ich das allein machen? Nein! Sie bekommen natürlich Unterstützung, und zwar hier vom Helferkreis mit Rat und Tat sowie von der AWO.
Super! Wo kann ich mich melden?  friederike.netter(at)gmx.de


Möchten Sie auch helfen?
Üben Sie mit einem syrischen Vater das Alphabet und das Schreiben --  so kann er eine Arbeit aufnehmen!
Wie oft? 1 - 2 mal pro Woche

Wie lange?      3 - 4 Monate lang

Interesse?  Bitte melden Sie sich bei Friederike Netter, friederike.netter(at)gmx.de.

Wir freuen uns!




Gesucht! Ein- und Zweizimmerwohnungen für unsere Flüchtlinge! Wir haben für jede Wohnungsgröße die passenden Mieter!

 

Wenn Sie eine Wohnung an einen Flüchtling vermieten möchten, steht Ihnen der Helferkreis mit Rat und Tat zur Seite. Wir helfen bei allen Fragen, Formalitäten und organisatorischen Details und stehen nicht nur jetzt, sondern auch in Zukunft als Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Die Wohnungen sollten im Bus- oder S-Bahnbereich liegen und sich preislich im Rahmen der Mietobergrenzen der Landratsämter liegen (München/ Ebersberg).

 

Interesse? Melden Sie sich hier!


Wir suchen derzeit:

  • 1 Eßtisch (80x80cm) (FN 5/18)
  • 1 Kühl-Gefrierkombination (BS für AF 5/18)
  • 1 Mikrowelle (BS für AF 5/18)
  • 1 Kindersitz für das Auto, kleine Größe (BS/EP 5/18) 
    2 Fahrradanhänger zum Transport von Kleinkindern (FN 5/18)
    3 Cityroller (FN 5/18)
  • Für einen Standort in Harthausen benötigen wir 3 Cityroller, da die Kinder jeden Morgen und Abend 1,4 km zum Schulbus und zurück laufen müssen

Für Fragen erreichen Sie uns unter  Telefon: 08106 / 30 35 40 oder über Email unter: info(at)helferkreis-grasbrunn-vaterstetten.de


Hier geht es zum Bericht über Social Bee im BR vom 8.4.2018

Social Bee ist die erste soziale Zeitarbeitsfirma, die Flüchtlinge an mittelständische Firmen entleiht. Und damit in den Arbeitsmarkt integriert. Aber funktioniert das auch?


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Bericht über die Situation der Helferkreise und ihre Entwicklungen am Beispiel Weilheim-Schongau
Liebe Flüchtlingshelfer/innen,
in den letzten Monaten habe ich eine Studie zur Situation der Flüchtlingshelfer und Flüchtlingshelferinnen verfasst. Ich habe dazu Daten aus Weilheim, aus dem Landkreis Weilheim-Schongau und von 5. Oberbayerischen Asylgipfel ausgewertet. Ich finde, das Ergebnis ist recht interessant. Hauptkonfliktpunkt der gegenwärtigen Situation scheint zu sein, dass viele Unterstützer und Unterstützerinnen angetreten sind, um Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Dies Zivilgesellschaftliche Engagement wäre in der Geschichte Deutschlands in diesem Umfang noch die dagewesen, wie Professor Schiffauer heraus stellt. Die Politik war anfangs dankbar darüber, versucht seit 2016 diese Bürgerbewegung einzuschränken und zu lenken und leiten. Das kann so nicht funktionieren.

Mich würde natürlich interessieren, was ihr von der Umfrage und der Auswertung haltet , ob die Situation bei euch ähnlich ist, ob die Schlüsse, die ich gezogen habe, nachvollziehba
2018_Hermann_Situation Unterstützerkreis
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Hausaufgabenhilfen gesucht:

Interessieren Sie sich für fremde Kulturen und Sprachen, arbeiten gerne mit Menschen zusammen und möchten sich ehrenamtlich engagieren? Dann sind Sie genau richtig im Helferkreis Asyl Grasbrunn-Vaterstetten. Dort werden regelmäßig ehrenamtliche Paten und Nachhilfelehrer für die Neuankömmlinge aus Syrien, Eritrea, Afghanistan, Nigeria etc. in den

Gemeinden Grasbrunn und Vaterstetten gesucht. Auch für Kinder aus Flüchtlingsfamilien im schulfähigen Alter gilt die Schulpflicht. Als Hausaufgabenpate erledigen Sie mit den Kindern gemeinsam ihre Deutsch-und Mathematikhausaufgaben, üben und verfestigen das im Unterricht Gelernte. Da jedes Kind seine eigenen Schwierigkeiten und sein eigenes Lerntempo hat, ist es am besten, wenn es möglichst individuell betreut werden kann. Nicht nur die Kinder brauchen individuelle Unterstützung, sondern auch die jungen Menschen, die gerade in einer Ausbildung sind. Sie benötigen insbesondere zu Beginn eine intensivere Betreuung auch außerhalb der Schulen– jemanden, der sie als Wegbegleiter und Ansprechpartner im täglichen Leben unterstützt! Sie haben ihre ganze Zukunft in Deutschland noch vor sich – als Nachhilfelehrer oder Pate kann man ihnen eine unglaubliche Chance bieten. Wenn Sie Lust und Zeit haben, sich als Pate oder Nachhilfelehrer zu engagieren, dann

senden Sie uns eine E-Mail an Info(at)helferkreis-grasbrunn-vaterstetten.de mit Ihren Kontaktdaten oder melden Sie sich telefonisch unter 08106 / 30 35 40


Bericht über die Anfrage des Helferkreises nach einem Integrationsbeauftragten für die Gemeinde Grasbrunn:

 

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/grasbrunn-hilferuf-der-helfer-1.3777830


11 Fragen an Stefanie Prantl – Seit sechs Monaten im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes für die Gemeinde Grasbrunn aktiv

 

Redaktion Grasbrunner Nachrichten (GN): Steffi, erst mal Danke für deinen Einsatz in den letzten sechs Monaten. Kannst du unseren Lesern kurz schildern, was der Bundesfreiwilligen Dienst ist?

 

Steffi: Der Bundesfreiwilligendienst ist wie ein Soziales Jahr, bei dem man sich für eine bestimmte Zeit für das Allgemeinwohl engagieren kann. Er ist sehr vielfältig und kann im sozialen, kulturellen, ökologischen Bereich oder im Sport gemacht werden. Der Bundesfreiwilligendienst ist dann wie eine normale Arbeitsstelle, nur hat man in der Regel kein passendes Studium oder Ausbildung dafür gemacht und das Gehalt ist natürlich viel geringer. Zusätzlich kann man noch Seminare machen, zum Beispiel zu politischen Themen.

 

Redaktion GN: Warum hast du dich für den „Freiwilligen-Dienst“ entschieden?

 

Steffi: Der Hauptgrund war als Vorbereitung für mein späteres Studium, aber auch, weil man sehr viel lernen kann, gerade wenn man frisch von der Schule kommt und sich erstmal orientieren will.

 

Redaktion GN: Du hast Dich bereit erklärt, den Helferkreis Asyl Grasbrunn-Vaterstetten zu unterstützen. Kannst du kurz schildern, welche Aufgaben du dabei übernommen hast?

 

Steffi: Die Aufgaben sind sehr unterschiedlich. Der Großteil meiner Arbeit besteht aber hauptsächlich aus Hilfe bei der Jobsuche und bei der Ausbildungssuche. Manchmal kommen Formulare, die ausgefüllt werden müssen, Briefe, bei denen geholfen werden muss und Anrufe bei Ärzten und verschiedenen Ämtern, zu denen man die Asylbewerber auch von Zeit zu Zeit begleiten muss. Einmal wöchentlich geht man dann in die Containeranlage, um alle möglichen Fragen beantworten zu können. Wenn Zeit bleibt, gebe ich auch mal Deutschnachhilfe.

 

Redaktion GN: Wenn man das so hört, bist du im Grunde „Mädchen für alles“ für unsere circa 72 neuen Personen in der Gemeinde.

 

Redaktion GN: Wie ist das „Arbeiten“ mit den Flüchtlingen?

 

Steffi: Das Arbeiten mit den Flüchtlingen ist vor allem vielfältig. Wie gesagt, es gibt so viele unterschiedliche Aufgaben, die erledigt werden müssen. Jeden Tag gibt es etwas anderes zu tun, langweilig wird es nie. Vor allem die unterschiedlichen Kulturen machen die Arbeit interessant. Die Menschen kommen beispielsweise aus Syrien und man kann von ihnen ein paar arabische Wörter lernen – oder aus Afghanistan und Pakistan. Viele kommen auch aus Nigeria, Eritrea und dem Sudan. Manchmal bekommt man Sprachunterricht, manchmal erzählen sie Geschichten aus ihrer Heimat und manchmal isst man zusammen typische Nationalgerichte. Der Großteil der Menschen ist unglaublich offen und gastfreundlich, Ausnahmen gibt es immer.

 

Redaktion GN: Und wie sieht es mit dem beruflichen/schulischen Alltag aus?

 

Steffi: Die Menschen machen alles von Minijobs über Ausbildung. Einer der Asylbewerber aus Neukeferloh hat eine Ausbildungsstelle als Koch gefunden, darüber freuen wir uns riesig. Praktika werden immer wieder mal gemacht, vor allem im Rahmen der Berufsintegrationsschulen in München, die speziell für junge Asylbewerber sind. Dort lernen sie Deutsch, Mathe, Sozialkunde und Ethik. Sprachkurse werden z.B. von der Volkshochschule oder den Beruflichen Fortbildungszentren (bfz) angeboten. Das Jobcenter unterstützt die anerkannten Flüchtlinge auch bei der Job- bzw. Arbeitssuche und gibt Vorschläge für ihre weitere berufliche/schulische Laufbahn.

 

Redaktion GN: Wie ist die Zusammenarbeit mit dem Helferkreis?

 

Steffi: Die Zusammenarbeit ist sehr schön, alle Helfer sind sehr nett und geben immer ihr Bestes, um die Asylbewerber möglichst gut zu unterstützen. Natürlich sind viele auch überlastet, weil es einfach zu viel Arbeit gibt, Helfer werden also immer gebraucht.

 

Redaktion GN: Wo würdest du dir noch Unterstützung für die Flüchtlinge durch ehrenamtliche Helfer wünschen?

 

Steffi: Ganz wichtig ist die Sprache, für Deutsch wird immer Nachhilfe gebraucht. Ein anderer wichtiger Punkt ist, ihnen beizubringen, wie man selbständig in Deutschland zurechtkommt.

 

Redaktion GN: Was war bisher Deine schwierigste Aufgabe oder Situation?

 

Steffi: Eine einzige schwierige Aufgabe gab es nicht. Was aber schwierig ist, ist das Beamtendeutsch, z.B. das Entziffern von Briefen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Außerdem redet man auch oft aufgrund der Sprachbarriere aneinander vorbei und keiner versteht, was der andere eigentlich will.

 

Redaktion GN: Was war dein schönstes Erlebnis mit deinen „Schützlingen“?

 

Steffi: Ich durfte ein total niedliches neugeborenes nigerianisches Baby im Arm halten. Die Familie ist unglaublich lieb. Abgesehen davon, erlebt man immer mal wieder schöne Dinge.

 

Redaktion GN: Eine persönliche Frage: Was nimmst du aus dieser anspruchsvollen Aufgabe für dich mit?

 

Steffi: Sehr viel. Ich konnte lernen, wie man im Büro arbeitet, und wie die Behörden aufgebaut sind, was auch sehr praktisch ist für meine Zukunft. Außerdem habe ich auch viel über das Thema Migration erfahren, Gesetze, politische Situationen der Länder und Asylverfahren waren auch ein großes Thema. Mitnehmen werde ich auf jeden Fall meine tollen Erlebnisse mit den Menschen, die ich mittlerweile sehr ins Herz geschlossen habe.

 

Redaktion GN: Wie geht es für dich nach dem Bundesfreiwilligen Dienst weiter? Dieser endet für dich ja bereits Ende Juli.

 

Steffi: Am liebsten würde ich Soziale Arbeit studieren. Im Bereich der Migration möchte ich mich auch in Zukunft weiterhin engagieren.

 

Vielen Dank, liebe Steffi, für deine unermüdliche Arbeit und deinen freiwilligen Einsatz für andere Menschen. Die Gemeinde, ihre Bürger und der Helferkreis sind dir sehr dankbar. Wir wünschen dir alles Gute für deinen weiteren Lebensweg.

 

(Stefanie Prantl)

Herzlichen Dank an die Redaktion der Grasbrunner Nachrichten für die Bereitstellung des Textes